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1.Bundesliga
22.01.2012
Mit blauem Auge
davongekommen
Erst gab es einen Schock, dann jubelten die Calwer Faustballerinnen. Das Bundesliga-Team vom TSV verteidigte Tabellenplatz 3 und bleibt bei zwei ausstehenden Spieltagen auf Kurs Meisterschafts-Endrunde, Anfang März in Calw-Stammheim.
Der TSV Niedernhall als Fünfter sowie der hartnäckige Verfolger TSV Karlsdorf gastierten in der Wimberger Berufsschul-Sporthalle und im ersten Spiel gegen das routinierte Team aus Hohenlohe drehten die heimischen Damen zunächst auf. Niedernhall setzte mit seiner großen Stärke, dem Kampfgeist, dagegen. Doch die ersten Sätze gehörten, trotz Schwierigkeiten in der Abwehrarbeit, Calw (11:8, 13:11). Dann wechselte das Team munter durch und plötzlich entstand ein Bruch im Spiel des Heimteams. „Da funktionierte fast nichts mehr, wir wurden immer nervöser und der Gegner sicherer“, bekundete Angreiferin Elke Schöck. Lediglich die in der Abwehr eingewechselte Sabrina Bauer und Mittelspielerin Rahel Hartmann verdienten sich gute Noten, sie ließen sich von der Hektik nicht anstecken. Niedernhall mit der starken Schlagfrau Michaela Kreß drehte aber die Begegnung, gewann mühelos (8:11, 8:11, 4:11).
Die Stimmung bei den Orangenen und ihren Fans war im Keller, denn jeder rechnete damit, dass Karlsdorf nun mit einem Sieg über Niedernhall in der Punktewertung zu Calw aufschließen würde. Doch auch bei ihnen lief nach einer 2:1-Satzführung nichts mehr zusammen, Niedernhall gewann erneut mit 3:2.
Nun hatte es Calw wieder selbst in der Hand, Karlsdorf zu distanzieren – und gleich zu Beginn der Begegnung erleichterte eine Rückenverletzung der starken Schlagfrau Christina Grüneberg dieses Unterfangen. Der ersehnte Sieg war nur mehr Formsache (11:5, 11:8, 11:9), denn diesmal spielten die Schwarzwälderinnen vom ersten bis zum letzten Ballwechsel engagiert, konzentriert, fast fehlerfrei. In der Tabelle bleibt der TSV Calw somit Dritter (16:8 Zähler) hinter TSV Dennach 22:2) und ATS Kulmbach (20:4), jeweils vier Minuspunkte vor Niedernhall und Karlsdorf. Bereits am Samstag könnte der Ausrichter der „Deutschen“ das Ticket zur Endrunde buchen: Siege gegen den Gastgeber TV Bretten sowie gegen Schlusslicht TV Käfertal vorausgesetzt. Acht Tage später (5.2.) wären die Heimspiele gegen Kulmbach und SV Erlenmoos dann nur noch ein Schaulaufen. „Jetzt haben wir es selbst in der Hand“, weiß Elke Schöck.
04.12.2011
Bundesliga Frauen in Kulmbach
TSV Calw – ATS Kulmbach 1:3 (11:5, 6:11, 9:11, 8:11)
TSV Calw – SV Erlenmoos 3:0 (11:6, 11:4, 11:9)
Calw damit Tabellendritter hinter Dennach und Kulmbach
28.11.2011
Wichtige Siege für Calwerinnen
Mit vier wichtigen Punkten im Rennen um die Top-3-Plätze der Bundesliga Süd kamen die Calwer Faustballerinnen aus Mannheim nach Hause. Mit den umkämpften Siegen gegen Gastgeber TV Käfertal sowie TV Bretten visieren Rahel Hartmann und ihre Teamkameradinnen weiterhin die Qualifikation zur Deutschen Meisterschafts-Endrunde am ersten März-Wochenende in Calw-Stammheim an. 10:2 Punkte, nur der ungeschlagene Lokalrivale TSV Dennach rangiert in der Tabelle noch besser. Allerdings mussten die Schwarzwälderinnen in der Quadratestadt ein schweres Stück Arbeit verrichten. Das 3:2 gegen TV Käfertal allerdings hätten sie sich leichter machen können, hätten sie im dritten und vierten Satz so stark agiert wie in den zwei ersten. 11:4 und 11:8 gewann Calw, dann glichen die „Käfer“ mit 11:9-Satzsiegen aus. Dann drehte Calw wieder auf (11:4) und tüteten den Matchgewinn ein.
Auch gegen TV Bretten sah es zunächst nach einer sicheren Sache aus. 11:9, 11:6 – dann zog der Schlendrian im Calwer Spiel ein (6:11), ehe mit einer Energieleistung und 11:7 Bällen der Sonntag überaus befriedigend abgeschlossen wurde.
13.11.2011
Bundesliga: Volldampf voraus!
Wer sagt’s denn: Nach dem etwas holprig-nervösen Saisonstart mit 2:2 Punkten holten sich unsere Frauen nun in Niedernhall vier Pluspunkte fürs Bundesliga-Konto ab und untermauerten ihre Lust auf die Meisterschafts-Endrunde Anfang März in Calw-Stammheim. Aufsteiger TSV Karlsdorf sah gegen unsere starken Damen kein Land und wurde mit 3:0 vom Feld geschickt. Auf dem Feld standen Stephanie Dannecker (Hauptschlag), Elke Schöck (Zweitschlag), Rahel Hartmann (Mitte), Sandra Harsch und Sandra Janot (Abwehr). Insbesondere in der Defensive ließen die Calwerinnen nichts anbrennen. Steffi Dannecker hatte ihr Visier besser eingestellt als noch vor einer Woche und traf in die Lücken. Nach langer Verletzungspause kommt sie immer besser in Form. Im ersten Spiel des Tages hatten die Karlsdorferinnen überraschend Niedernhall 3:2 besiegt.
Im richtungweisenden Match gegen die Gastgeberinnen aus dem Hohenlohischen blieb Calw erneut ganz cool, was sich vor allem in den ersten engen Sätzen auswirkte. Einen Glanztag hatte Sandra Janot erwischt, die sich keine Blößen gab. Nach der Devise "never change a winning team" spielte der TSV mit der gleichen Aufstellung durch wie gegen Karlsdorf. Nicht mitgefahren war Sabrina Bauer wegen einer Knieverletzung.
Mit 6:2 Punkten und Platz 2 in der Tabelle geht es nun in eine kurze Bundesligapause, die nächsten Herausforderungen warten am 27. November im Mannheimer Stadtteil Käfertal.
TSV Calw-TSV Karlsdorf 3:0 (11:7, 11:6, 11:6); TSV Calw-TSV Niedernhall 3:1 (13:11, 11:9, 6:11, 11:4).
07.11.2011
Bundesliga: erste Punkte eingetütet
Als der erste Satz der neuen Bundesliga-Hallensaison mit 12:14 an den TV Obernhausen ging, war klar, dass ein hartes Stück Arbeit auf unsere Frauen wartete. Zwar ging der zweite Durchgang in der Wimberger Turnhalle klar an die Gastgeberinnen, doch schon kurz darauf waren die schwächer eingeschätzten Gegnerinnen erneut vorn. Dann fanden die Damen um Spielertrainerin Elke Schöck die Schwachstellen des TVO und wendeten das Blatt. Die ersten Punkte waren eingetütet. Gegen den deutschen Vizemeister Dennach gab es die erwartete Niederlage, Schlagfrau Stephanie Dannecker fehlte nach langer Verletzungspause die Präzision. Eine klare Sache zugunsten Dennachs. Calw-TV Obernhausen 3:2 (12:14, 11:6, 9:11, 11:2, 11:3); Calw-TSV Dennach 0:3 (7:11, 7:11, 3:11).
Deutsche Meisterschaft der Damen
Nächstes Jahr rückt Calw wieder in den Fokus einer deutschen Faustball-Meisterschaft. 2009 kamen in der Sporthalle in CW-Stammheim die stärksten Männer der Nation zum Zug (Sieger: MTV Hammah), am 3. und 4. März 2012 sind es die sechs besten Damen-Teams der Nation. Erst letzten Winter stand Neuenbürg im Blickpunkt, Gastgeber TSV Dennach unterlag im Finale dem SV Ahlhorn und die Calwerinnen, erstmals für die Runde der Top-6 im Lande qualifiziert, zahlten Lehrgeld. Beide Teams der Region nehmen ab Anfang November in der Hallenrunde erneut Anlauf auf das Endturnier. Die Top-3 der Bundesligen Nord und Süd lösen das Ticket.
Nähere Informationen werden demnächst auf einer eigenen DM-Website veröffentlicht. Reinklicken lohnt...
Spieltage:
6. November, 11 Uhr, in Calw
gegen TV Obernhausen 3:2 (12:14, 11:6, 9:11, 11:2, 11:3), gegen TSV Dennach 0:3 (7:11, 7:11, 3:11).
13. November, 11 Uhr, in Niedernhall
gegen TSV Karlsdorf 3:0 (11:7, 11:6, 11:6), gegen TSV Niedernhall 3:1 (13:11, 11:9, 6:11, 11:4)
27. November, 11 Uhr, in Mannheim
gegen TV Käfertal 3:2 (11:4, 11:8, 9:11, 9:11, 11:4) und TV Bretten 3:1 (11:9, 11:6, 6:11, 11:7)
4. Dezember, 11 Uhr, in Kulmbach
gegen ATS Kulmbach und SV Erlenmoos
11. Dezember, 11 Uhr, in Obernhausen
gegen TV Obernhausen und TSV Dennach
22. Januar 2012, 11 Uhr, in Calw
gegen TSV Niedernhall und TSV Karlsdorf
28. Januar 2012, 15 Uhr, in Bretten
gegen TV Bretten und TV Käfertal
5. Februar 2012, 11 Uhr, in Calw
gegen ATS Kulmbach und SV Erlenmoos
04.11.2011
Bloß nicht Schnitzel braten…
Mit zwei dicken Fragezeichen gehen unsere Faustballerinnen in die neue Hallenrunde der Bundesliga Süd, wenn am Sonntag (6.11., ab 11 Uhr) die Lokalrivalen TV Obernhausen und TSV Dennach in Calw-Wimberg gastieren.
Sarah Schenk, Vize-Weltmeisterin und in der Abwehr die Zuverlässigkeit in Person, laboriert seit Monaten an einer hartnäckigen Knieverletzung, aufgrund ihrer lückenhaften Vorbereitung ist ein Einsatz äußerst fraglich. Und Stephanie Dannecker, als „Nr. 1“ am Schlag gesetzt, kommt erstmals nach mehr als halbjähriger „Auszeit“ zurück auf die Bundesligabühne. Ihren Kahnbein-Bruch hat sie ausgeheilt, jetzt gilt es für die 19-Jährige, möglichst schnell wieder in Tritt zu kommen, damit die Calwerinnen in Eichhörnchen-Manier fleißig Punkte sammeln – und in der zweiten Saisonhälfte einen Tabellenplatz in den Top-3 sichern.
Denn der ist notwendig, um die Qualifikation für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft zu sichern. Die findet am 3. und 4. März 2012 in Calw-Stammheim statt und wenn die Schwarzwälderinnen in den orangenen Trikots etwas überhaupt nicht wollen, dann den anderen bei der Titelvergabe zuschauen. „Wenn ihr die Endrunde nicht erreicht, müsst ihr bei der Deutschen eben Schnitzel braten“, gab Abteilungsleiter Thomas Stoll den Damen augenzwinkernd mit auf den Weg.
Doch die Mission Meisterschaftsrunde, vor Jahresfrist geschafft (am Ende Platz 5) ist nicht einfach. Der TSV Dennach ist als Nr. 1 im Süden eine Bank. Um die zwei anderen Tickets bewerben sich unter anderen die unberechenbaren Damen vom TV Bretten sowie das bärenstarke Team vom TSV Niedernhall. Die empfahlen sich letzten Sonntag als Gewinner des Vorbereitungsturniers in Schwieberdingen – im Finale gegen Calw. Allerdings war da Steffi Dannecker nicht im Spiel.
Spielertrainerin Elke Dannecker wird ihre Erfahrung öfter von der Seitenlinie aus einbringen als in der vergangenen Feldsaison, vorausgesetzt, es gibt nicht weitere Ausfälle zu verzeichnen. Neben Stephanie Dannecker dürfte Sandra Harsch im Angriff stehen, die Mittelposition wird von U18-Europameisterin Lisa Kübler und Rahel Hartmann abgedeckt. In der Abwehr müssen die jungen Sandra Janot und Sabrina Bauer „ran“. Erklärtes Ziel am Sonntag: gegen Obernhausen müssen die ersten Saison-Punkte her. Nach der Begegnung des TVO gegen Dennach trifft dann Calw auf den Süd-Favoriten.