TSV Calw 1846 - Faustball


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So lang wie diesen Sommer war die Feldsaison für die Faustballerinnen des TSV Calw noch nie, und das hat einen guten Grund. Gleich in der ersten Spielzeit in der Bundesliga Süd gelang dem Aufsteiger das Kunststück, sich als Dritter für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Noch vier Mal trainieren, dann geht es nach Delmenhorst – freilich als Außenseiter, denn im K.o.-Spiel am 18. September geht es gleich gegen Titelverteidiger SV Moslesfehn. Doch wer weiß? Die glatten Siege beim letzten Rundenspieltag über den bis dato ungeschlagenen TSV Dennach sowie den Vierten TV Karlsdorf dürften Selbstvertrauen geweckt haben.

„Zweimal 3:0, das ist schön. Allerdings war zu spüren, dass bei den Dennacherinnen schon ein wenig die Luft raus war“, resümierte Spielertrainerin Elke Schöck nach dem 11:7, 12:10, 11:6-Sieg auf der Altburger Faustball-Anlage über die „Nachbarinnen“. Sonja Pfrommer am Dennacher Schlag hatte einen schlechten Tag erwischt, griff mit mangelnder Präzision und ohne ausreichenden Druck an. Im Gegensatz zur Calwer Angreiferin Stephanie Dannecker. Die U18-Weltmeisterin wurde von Rahel Hartmann oder Lisa Kübler sauber in Szene gesetzt, tobte sich an der Leine so richtig aus. Sarah Schenk und Sandra Janot hatten die langen gegnerischen Bälle im Griff.

Nach einem obligatorischen 3:0 Dennachs über Karlsdorf durften die Hessestädterinnen nochmals ran – „eine Begegnung, die nicht mal richtigen Testspiel-Charakter besaß“, so Elke Schöck, nachdem die Badenerinnen mit 11:5, 11:1 und 11:4 vom Platz gefegt wurden. Obwohl die Calwer alle paar Ballwechsel neue Formationen ausprobierten, National-Abwehrspielerin Sarah Schenk sogar nach vorne durfte oder die jüngstmögliche Calwer Fünf auf dem Rasen agierte – Karlsdorf war schlicht überfordert.

Dort, wo die Orangenen zusammen mit Dennach sowie den Sächsinnen vom FSV Hirschfelde den deutschen Süden vertreten, zeigten am Wochenende bereits die C-Jugend-Jungs des TSV Calw ihr Können – erstmals bei einer deutschen Meisterschaft. Auf der Anlage des TV Brettorf anfangs mit zu großem Respekt, sodass es gegen TV Wünschmichelbach eine klare Niederlage setzte. Dann stellte Trainer Stefan Stoll sein U14-Team besser ein nach der Devise: Angriff ist die beste Verteidigung. Ein 2:1 über VfL Güstrow und unerwartet glatte 2:0-Siege gegen Titelverteidiger SV Moslesfehn sowie Gastgeber TV Brettorf und Platz 2 in der Gruppe B waren die Folge.

Zeigte am Samstag noch die Abwehr kleine Schwächen, so nahm tags darauf im Viertelfinale gegen VfL Pinneberg ausgerechnet der Angriff eine Auszeit. Nichts ging zusammen. Mit hängenden Köpfen schlichen die Youngster nach dem 0:2 gegen die Nordlichter vom Platz. Und während der TSV Dennach – gemeinsam hatte man Hotel und Reisebus nach Niedersachsen gechartert – sensationell ins Finale durchmarschierte, ging es für Calw um die Ehre. Die stellten sie her – mit einem neuerlichen klaren Sieg über Brettorf. Danach wurden die Dennacher Freunde, die man im Endspiel um den Süddeutschen Titel noch knapp besiegt hatte, zum Titel gebrüllt. Logisch, dass die lange Heimreise in der Nacht auf Montag zur stimmungsvollen Bus-Party geriet.

Platz 5, Deutsche Meisterschaft U14: Robin Stoll, Max Predl, Robin Dannecker, Nick Stoll, Philip Kübler, Lukas Gruner, Bastian Fein, Moritz Pfrommer



Alzenberger Fleckenfest

Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen für das Alzenberger Fleckenfest. Am zweiten September-Wochenende wird den Gästen auch dieses Mal ein besonderes Programm angeboten. Am Freitag, 10.9., gastieren „Dui do on de Sell“ mit ihrem Programm „I will endlich au amole“ im Festzelt. Wer das schwäbische, herb-herzliche Kabarett-Duo, bekannt von diversen Fernsehübertragungen, live erleben will, sollte sich rechtzeitig Eintrittskarten sichern. Im Vorverkauf zu 15 Euro in der Stadtapotheke, Lederstraße 35, im Salon Karola, Wimberg, Ostlandstraße, sowie in Pfrommer’s Getränkemarkt, Altburg, Raiffeisenstraße.
Am Samstag gibt es unter anderem den traditionellen Fackellauf und einen zünftig bayrischen Abend, mit Musi’, Speis’ und Trank (Eintritt frei). Sonntags locken Frühschoppen, Spanferkel, Kaffee und Kuchen. Kinder kommen natürlich auch auf ihre Kosten. Also, vormerken: 10. bis 12. September, Alzenberg.





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letzte Aktualisierung am: RS 07.09.2010

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