TSV Calw 1846 - Faustball


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Schwabo 14.11.2009 Hoffen auf Wunderheilung

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Hoffen auf die Wunderheilung

Faustball Calwer Bundesliga-Frauen mit Sorgen zum Auswärts-Debüt

Calw (svh). Nach dem gelungenen Start in die 1. Bundesliga Süd, dem ersten Sieg überhaupt im „Oberhaus“ für ein Calwer Team, fahren die Faustball-Aufsteigerinnen des TSV am Sonntag zum ersten Vergleich auf fremdem Boden nach Mannheim. Gastgeber TV Käfertal sowie TuS Aschaffenburg-Damm heißen die Gegner. Doch die Schwarzwälderinnen um Spielführerin Rahel Hartmann plagen Sorgen.

Abwehr-Nationalspielerin Sarah Schenk laboriert noch immer an einer Bänderdehnung, die sie sich vor zwei Wochen zugezogen hatte. Mehr als leichtes Training ist (noch) nicht drin für die 29-Jährige, die im Sommer von Stuttgart-Stammheim in die Hessestadt wechselte und den fünf „U20-Youngstern“ im siebenköpfigen, noch unerfahrenen TSV-Team Sicherheit verleihen soll. Auch am letzten Wochenende in der heimischen Wimberg-Turnhalle fehlte Sarah Schenk, umso höher ist – nach der 1:3-Niederlage gegen Favorit TSV Dennach – der hart umkämpfte 3:2-Sieg gegen ATS Kulmbach zu bewerten.

Nun aber fällt möglicherweise auch Schlagfrau Stephanie Dannecker aus. „Sie hütet erkältet und fiebrig das Bett, an ein Training ist nicht zu denken“, berichtet Trainer Ralf Schöck. Die Junioren-Nationalspielerin und Hauptschlagfrau markiert normalerweise die Schlüsselposition beim TSV Calw. Schöck hofft nun „auf eine Wunderheilung bis Sonntag“. Dann könnte die sprungstarke Angreiferin zumindest auf der rechten Seite und als Aufschlägerin eingesetzt werden. Ansonsten käme wohl die B-Jugendliche Lisa Kübler auf die rechte Offensivseite, während Trainer-Gattin Elke Schöck die „Königinnenposition“ einnimmt. Auch auf Selin Stoll, Rahel Hartmann und Sandra Janot kommt dann mehr Verantwortung zu. „Aber ich kenne meine Damen. Sie haben sich stark entwickelt und können es“, so Ralf Schöck.

Punktelos wollen die Calwer in jedem Falle nicht aus der Quadratestadt nach Hause fahren. „Mit Käfertal und Aschaffenburg sehe ich uns auf Augenhöhe, selbst geschwächt sollten wir zwei Punkte mit heimbringen“, hofft der Coach. „Sind bis Sonntag wider Erwarten dann doch alle an Bord, setzen wir auf zwei Siege in Mannheim.“ Aber auch die Konkurrenz schläft nicht. Käfertal hält sich seit vielen Jahren dank guter Nachwuchsarbeit (u. a. U21-Nationalangreiferin Silvia Jakobi) in der Top-Liga, letztes Jahr scheiterten sie als Vierte nur knapp an der Meisterschafts-Endrunde. Aschaffenburg zog zuletzt mehrmals gegen Calw den Kürzeren und will laut Regisseurin Anja Frauenfelder noch eine Rechnung begleichen. Schöck macht diese Warnung keine Angst: „Entscheidend ist auf dem Platz.“


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letzte Aktualisierung am: SH 05.10.2011, 08:18 Uhr

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