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Verletztenmisere zu große Hypothek
Faustball TSV Calw verliert in der Frauen-Bundesliga an Boden
Calw (svh). Die Vorzeichen standen nicht gut und die erhoffte „Wunderheilung“ zweier Hauptakteurinnen blieb aus. So war für die Bundesliga-Frauen des TSV Calw in Mannheim gegen TV Käfertal und TuS Aschaffenburg-Damm nichts zu holen.
Klar mit 0:3 endete der Vergleich der beiden Aufsteiger-Teams zugunsten der Mainfränkinnen aus Aschaffenburg. 4:11, 13: 15 und 2:11 – weil im Angriff ohne die grippekranke Hauptschlagfrau Stephanie Dannecker die Durchschlagskraft fehlte. Elke Schöck mühte sich nach Kräften an der Leine, die Abwehr kämpfte.
Aber nach dem knapp verlorenen 2. Satz wurde schnell klar das gegen die Damen vom TUS nichts zu holen war.
Gegen die Gastgeberinnen aus dem Mannheimer Stadtteil TV Käfertal „hätten wir gewinnen können“, so Coach Schöck. Die Zuspiele kamen nun genauer, „und die Abwehrreihe kämpfte bis zum Umfallen. Es gab nichts an der Leistung auszusetzen. Aber wenn zwei der wichtigsten Akteurinnen fehlen, lässt sich das von einer so jungen Mannschaft einfach nicht kompensieren. Irgendwo gab es immer eine Lücke, und das wird in der 1. Bundesliga eben gnadenlos ausgenützt“, so Ralf Schöck, der hofft, „dass es nun keinen psychologischen Knacks gibt“. Schon die Satzergebnisse 7:11, 12:10, 10:12 und nochmals 10:12 drücken aus, dass mehr drin gewesen wäre. „In voller Mannschaftsstärke hätten wir heute vier Punkte nach Hause gebracht“, ist sich der Trainer sicher. Seine Frauen haben nun ein spielfreies Wochenende vor sich. Zeit, um sich gesundheitlich wieder auf Vordermann zu bringen und am 29. November beim TV Bretten gegen die Heimmannschaft sowie TSV Karlsdorf ihrvon nun 2:6 aufzupolieren.