TSV Calw 1846 - Faustball


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Schwabo 24.10.2009 Interview mit Trainer Ralf Schöck

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Schöck: „Keine Angst vor der Bundesliga“

FaustballCalwer Frauen trainieren hart wie nie und hoffen auf einen Sponsor

Calw (svh). Der Countdown läuft: In zwei Wochen debütieren die Faustballerinnen des TSV Calw in der 1. Bundesliga Süd – gleich mit einem Heimspieltag am 8. November gegen Meisterschaftsfavorit TSV Dennach sowie ATS Kulmbach. „Zwei harte Brocken. Aber wir gehen gut vorbereitet in unsere erste Saison im Oberhaus“, blickt Trainer Ralf Schöck dem „Tag X“ entgegen.

Wie ist die Form der TSV-Frauen einzuschätzen?
Ralf Schöck: „Wir trainieren seit einigen Wochen noch intensiver als sonst, spielten darüber hinaus bei Vorbereitungsturnieren und erarbeiteten uns am letzten Wochenende einiges beim Trainingslager in Offenburg. Vier Einheiten à zwei Stunden, da war gleich noch einmal eine Leistungssteigerung erkennbar. Es gibt nur Feinheiten zu verbessern. Die Saison kann losgehen.“

Wo liegen die Vorbereitungs-Schwerpunkte?
Schöck: „Von allem etwas. Wir üben Koordination, Ausdauer, Taktik und Kraft. Manche Spielerinnen haben festgestellt, dass sie eine kräftigere Muskulatur bekommen. Das ist eine tolle Truppe, die trotz des harten Trainings viel Spaß hat.“

Ein paar Worte zum Bundesliga-Kader?
Schöck: „Es hat sich gegenüber der Aufstiegstruppe nicht viel verändert. Leider wird Marieke Wilss nicht mehr antreten. Mit Sarah Schenk haben wir eine neue Abwehrspielerin, die uns enorm weiter bringt. Sie war Nationalspielerin, Europa- und Weltmeisterin und spielte zuletzt für Stuttgart-Stammheim. Ihre Erfahrung wird unserer insgesamt sehr jungen Mannschaft helfen. Neben Sarah spielen Sandra Janot, Rahel Hartmann, Selin Stoll, Lisa Kübler, Steffi Dannecker und meine Frau Elke Schöck. Die B-Jugendliche Sabrina Bauer wird uns helfen, wenn Not am Mann ist. Selin, die am Schlag deutlich stärker geworden ist, soll – mit Bedacht – mehr Verantwortung übernehmen.“

Wie verliefen die Vorbereitungsturniere?
Schöck: „Viel versprechend. Gärtringen diente als ,Warm-up’, wir wurden – nicht in Bestbesetzung – Fünfter. Danach waren wir in Amendingen im Allgäu, mit acht Teams aus der Bundesliga und der Schweiz. Wir spielten uns ins Finale und verloren gegen Liga-Favorit Dennach knapp, mit 1:2. Das macht Mut und jetzt weiß jede, dass wir keine Angst vor der 1. Bundesliga haben brauchen. Samstag geht’s nach Schwieberdingen, wo sechs Ligakonkurrenten antreten. Danach nehmen wir bis zum ersten Spieltag etwas Tempo raus.“

Sind alle Akteurinnen wohlauf?
Schöck: „Bestens. Auch das in der Vergangenheit angeknackste Handgelenk von Schlagfrau Steffi Dannecker hält.“

Der Trainer ist also optimistisch?
Schöck: „Es ist eine tolle Truppe, arbeiten diszipliniert und mit Freude. Unser Team ist eine attraktive Mischung aus großen Talenten, Eigengewächsen und Routiniers. Sandra und Steffi sorgen oft für lockere Stimmung. Wir wollen nicht nur gegen den Abstieg kämpfen. Ich denke, wir können dauerhaft in der Liga mitmischen. Um uns in Zukunft weiter nach oben arbeiten zu können.

Was gäbe es zu optimieren?
Schöck: „Wenn ich Wünsche frei hätte: Viele Zuschauer am 8. November in der Wimberger Berufsschulhalle. Außerdem würde uns ein Werbepartner gut zu Gesicht stehen. Diese jungen, tollen Sportlerinnen haben einiges zu bieten und würden Unterstützung eines Sponsors mit bester Werbung in Form von starker Leistung zurückzahlen.“


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letzte Aktualisierung am: RS 07.09.2010

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